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Der EMI: Wirtschaft sieht "Licht am Ende des Tunnels"

Frankfurt, 5.8.2009  Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich weiter: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 8/2009, kletterte im Berichtsmonat Juli von 40.9 auf 45.7 um 4.8 Punkte. Dies war der höchste Anstieg seit Beginn der Umfrage 1996. Dennoch notierte der Index zum zwölften Mal unterhalb der Wachstumsschwelle von 50.

Der Teilindex "Auftragseingang" legte im Vergleich zum Vormonat um 7.2 Punkte zu und überschritt erstmals seit Juni 2008 wieder die Wachstumsmarke.

Die Kunden der Industrieunternehmen führten neue Produkte ein und füllten
ihre Warenlager -   wenn auch nur geringfügig - auf. Vor diesem Hintergrund
konnten die befragten Unternehmen erstmals seit 12 Monaten ihre Produktionsraten marginal erhöhen. Primär die Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern verzeichneten ein leichtes Plus in den Orderbüchern.
Zudem stabilisierten sich im Juli die Exportbestellungen von Industrie- erzeugnissen "Made in Germany", nachdem in den vorangegangenen zwölf Monaten die Unternehmen einen stetigen Auftragsrückgang verzeichneten.

Global Player und KMU reduzierten ihre Einkaufsmenge und bauten als Folge niedriger Produktionsanforderungen rapide die Vormateriallagerbestände ab.
Wettbewerbsdruck und nachhaltige Kundenforderungen zwangen die Unternehmen, ihre Verkaufspreise erneut stark zu senken.

Die Lieferanten der Unternehmen führten Kurzarbeit ein bzw. weiteten Kurzarbeit aus. Daher verkürzten sich die durchschnittlichen Lieferzeiten so geringfügig wie zuletzt im September 2008.

Der "Markit/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland.
Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, Henley-on-Thames, erstellt.
Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufslei-tern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).

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Ansichtsexemplare/Weitere Infos:

Sabine Ursel 

Pressesprecherin/Leitung Kommunikation

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Bolongarostraße 82, 65929 Frankfurt Tel. 0 69/3 08 38-1 13, mobil 01 63/3 08 38 00

E-Mail: sabine.ursel@bme.de

www.bme.de

 


 

Der EMI: Vierter Anstieg in Folge

Frankfurt, 3.6.2009 Die deutsche Wirtschaft nimmt weiter Fahrt auf: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 6/2009, stieg zum vierten Mal in Folge an. Im Berichtsmonat Mai kletterte der Index um 4.2 Punkte von 35.4 auf 39.6. Dies ist die höchste Steigerung seit Beginn der Umfrage 1996. Dennoch: Zum zehnten Mal in Folge notierte der Index unterhalb der neuralgischen Wachstumsschwelle von 50. Die Industrie wuchs zuletzt im Juli 2008; damals lag der EMI bei 50.9. Der Tiefpunkt war im Januar 2009 mit 32.0 erreicht, seitdem geht es stetig bergauf. Exportorders aus Asien, insbesondere China, füllten die Auftragsbücher der Industrieunternehmen. Hingegen verzeichneten die befragten Betriebe erneut einen Rückgang der Aufträge aus den USA und Westeuropa. Global Player und KMU drosselten auch im Mai ihre Produktion. Das Auftragsminus der Unternehmen fiel - vor allem bei Herstellern von Investitions- und Vorleistungsgütern - im Vergleich zu den Vormonaten jedoch weniger stark aus.

Die Einkaufspreise für Vormaterialien, z.B. Stahl, Aluminium und Kraftstoffe, sanken erneut drastisch. Umgekehrt reduzierten die Industriebetriebe ihre Verkaufspreise auf Rekordniveau. Grund: starker Wettbewerbsdruck. Viele Firmen erzielten Preisnachlässe bei Lieferanten. Überkapazitäten der Lieferanten führten erneut zu einem Rückgang der durchschnittlichen Lieferzeiten. 

Der "Markit/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


 

Der EMI, Ausgabe Mai 2009: Höchster Anstieg seit 7 Jahren

Der Abschwung der deutschen Wirtschaft scheint vorerst gestoppt: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 5/2009, verzeichnete den höchsten Anstieg seit über sieben Jahren und stieg im Berichtsmonat April um 3.0 Punkte von 32.4 auf 35.4. Aber: Werte unter 50 bedeuten Schwäche, erst Werte über 50 signalisieren Wachstum.

Die Industrie wuchs zuletzt im Juli 2008; damals lag der EMI bei 50.9. Die Talsohle war im Januar 2009 mit 32.0 erreicht, seitdem geht es langsam bergauf. Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). „Die Industrie hat zwar auch im April 2009 mit herben Geschäftseinbußen zu kämpfen, das Schlimmste scheint jedoch überstanden.“ Der Rückgang beim Neugeschäft hat sich erheblich verlangsamt, auch das Auftragsminus von den Exportmärkten verringerte sich. Beides deutet laut Hildebrandt darauf hin, dass der Tiefpunkt der Rezession überstanden sein könne.

Unternehmen aller Größen und Branchen drosselten im April ihre Produktion; das Auftragsminus fiel im Vergleich zu den Vormonaten aber weniger stark aus. Um ihre Liquidität zu verbessern, setzten die Unternehmen ihre Lagerabbauprogramme konsequent fort. Viele Firmen konnten aufgrund der Unterauslastungen Preisnachlässe bei Lieferanten erzielen. Die Einkaufspreise für Vormaterialien, insbesondere Stahl, sanken. Ausnahme: Kupfer. Umgekehrt reduzierten die Industriebetriebe ihre Verkaufspreise so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung dieses Teilindizes (September 2002). Grund: starker Wettbewerbsdruck.

Die Unternehmen bauten dennoch so viele Stellen ab wie noch nie seit Umfragebeginn des EMI 1996. Die Personalverantwortlichen verordneten verstärkt Kurzarbeit.

Der „Markit/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


 

Der EMI, Ausgabe März 2008: Industrie bleibt Motor für Jobwachstum

Frankfurt, 5.3.2008  Die deutsche Wirtschaft verzeichnet weiter robuste Zuwächse: Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 3/08, notierte im Berichtsmonat Februar mit 54.3 Punkten fast auf dem Niveau des Vormonats (54.4). Damit lag der Index zum 30. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50.

Die Unternehmen weiteten ihre Produktion kräftig aus. Der Teilindex "Leistung" lag mit 56 Punkten auf einem Vier-Monats-Hoch. Als Folge der gesteigerten Produktion stellten die Industrieunternehmen verstärkt Personal ein (Teilindex "Beschäftigung": 55.3 Punkte). Vor diesem Hintergrund sank die Anzahl der unerledigten Aufträge. Nur die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern legten beim Auftragsbestand zu.

Das Orderplus fiel im Februar niedrig aus: Aufgrund des starken Euro und der konjunkturellen Schwäche wichtiger Exportmärkte - insbesondere den USA - verbuchten die Betriebe bei den Exportbestellungen nur geringe Zuwächse.

Die Einkaufspreise stiegen im Berichtsmonat kräftig. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer berichtete von gestiegenen Vormaterial- und Energiepreisen. Daraus resultierte ein höherer Inflationsdruck. Die Unternehmen gaben die Mehrkosten partiell an ihre Kunden weiter. Der Teilindex "Verkaufspreise" stieg um 1.8 Punkte auf 55.8.

Unternehmen aus allen Industriebereichen weiteten ihre Einkaufsmengen deutlich aus. Die starke Nachfrage nach Vormaterialien führte zu einer Verlängerung der durchschnittlichen Lieferzeiten.

Der "NTC/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).
 


Der EMI, Ausgabe Februar 2008: Rekordanstieg der Beschäftigung

Frankfurt, 4.2.2008  Die deutsche Wirtschaft verzeichnet kräftige Zuwächse: Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 2/08, notierte im Berichtsmonat Januar mit 54.4 um 0.8 Punkte über dem Dezember-Wert (53.6). Damit lag der Index zum 29. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50.

Aufgrund der guten Geschäftslage rekrutierten Unternehmen aus allen Industriebereichen so viele Mitarbeiter wie noch nie seit Beginn der Umfrage 1996 (Teilindex Beschäftigung: 55.6 Punkte). 17 Prozent der befragten Betriebe schufen neue Arbeitsplätze, um sich gegen Kapazitätsengpässe in der Produktion zu wappnen.

Die Unternehmen weiteten zum 29. Mal in Folge ihre Produktion aus. Trotz des starken Euro-Kurses legten die Aufträge aus dem Ausland zu. Investitions- und Konsumgüterhersteller konnten Bestandskunden binden und Neukunden gewinnen, während die Produzenten von Vorleistungsgütern leichte Auftragseinbußen hinnehmen mussten. Zum zweiten Mal in Folge bauten die Unternehmen ihre Fertigwarenlager geringfügig aus.

Preissteigerungen für Vormaterialien und Mineralölerzeugnisse führten zu einem Anstieg der Einkaufspreise. Um die Gewinnmargen aufrecht zu erhalten, gaben die Unternehmen ihre Mehrkosten partiell an die Kunden weiter. Die Verkaufspreise bewegten sich im Dezember auf einem Acht-Monats-Hoch.

Verknappungen bei Vormaterialien und Lieferengpässe bei den Lieferanten führten zu einer Verlängerung der durchschnittlichen Lieferzeiten.

Der "NTC/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


Der EMI, Ausgabe Jänner 2008: Beschäftigungszuwachs auf Rekordkurs

Frankfurt, 3.1.2008  Die deutsche Wirtschaft wächst weiter. Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 1/08, stabilisierte sich im Berichtsmonat Dezember mit 53.6 Punkten fast auf dem Niveau des Vormonats (53.7). Damit notierte der Index zum 28. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50. Resultat des konstanten Wachstums: Der Beschäftigungsaufbau bewegte sich auf Rekordkurs. Unternehmen aus allen Industriebereichen schufen neue Arbeitsplätze in Produktion, Einkauf, Vertrieb und Marketing.

Aufgrund der vorherrschenden Verunsicherung über die Auswirkungen der Kreditkrise fielen im Dezember die Auftragszuwächse der Unternehmen gering aus. Bei Herstellern von Investitions- und Vorleistungsgütern schwächte sich die Nachfrage ab; Produzenten von Konsumgütern mussten gar Auftragseinbußen hinnehmen. Grund war vor allem die Nachfrageschwäche aus dem Inland. Demgegenüber nahm die Zahl der Exportorders trotz des starken Euros zu. Die geringen Auftragszuwächse hatten erstmals seit August 2002 einen Ausbau der Fertigwarenlager zur Folge.

Hohe Energie- und Transportkosten, Preissteigerungen für Papier und Kunststoffe sowie die Verknappung von Vormaterialien führten zu einem starken Anstieg der Einkaufspreise. Die Unternehmen gaben ihre Mehrkosten zum Teil direkt an die Kunden weiter. Die Verkaufspreise bewegten sich im Dezember auf einem Fünf-Monats-Hoch.

Kapazitätsengpässe bei den Lieferanten führten zum 28. Mal hintereinander zu einer Verlängerung der durchschnittlichen Lieferzeiten.

Der „NTC/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


Der EMI, Ausgabe Dezember 2007: Einkaufspreise auf 18-Monats-Hoch

Die Geschäfte der deutschen Industrie laufen wieder besser als im Vormonat. Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 12/07, stieg im Berichtsmonat November um 2.0 auf 53.7 Punkte und notierte zum 27. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50. Grund für den Konjunkturaufschwung waren Zuwächse bei Auftragseingang und Produktion.

Hohe Preise für Rohöl und Energie sowie die weltweit robuste Nachfrage nach Vormaterialien führten zum stärksten Anstieg der Einkaufspreise seit eineinhalb Jahren. Die Unternehmen gaben die hohen Einkaufspreise direkt an ihre Kunden weiter und erhöhten die Verkaufspreise kräftig. Der Teilindex Verkaufspreise notierte mit 52.5 deutlich über dem Langzeit-Durchschnittswert von 50.8.

Der starke Wert des Euro gegenüber dem Dollar bremste die Nachfrage aus dem Ausland nach deutschen Industrieprodukten. Im Vergleich zum 35-Monats-Tief des EMI im Oktober verzeichneten die Unternehmen bei den Exportorders dennoch einen moderaten Anstieg auf 51.9. Insbesondere die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern steigerten Produktion und Auftragsbestände. Aufgrund der höheren Produktionsanforderungen schufen Unternehmen aus allen Industriebereichen neue Arbeitsplätze.

Streiks im Schienengüterverkehr sowie Kapazitätsengpässe bei den Lieferanten führten zu einer deutlichen Verlängerung der durchschnittlichen Lieferzeiten. 

Der „NTC/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


Der EMI, Ausgabe November 2007: Starker Euro, schwacher Dollar: Neuaufträge beträchtlich gesunken

Frankfurt, 6.11.07. Die Geschäfte der deutschen Industrie gingen unerwartet stark zurück: Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 11/07, notierte mit 51.7 Punkten zwar zum 26. Mal in Folge im Wachstum. Im Berichtsmonat Oktober sank der Index jedoch um 3.2 Punkte und lag damit auf dem niedrigsten Wert seit September 2005. Die neutrale Wachstumsschwelle liegt bei 50.0 Punkten.

Der starke Außenwert des Euro stoppte das Wirtschaftswachstum: Die deutschen Industrieunternehmen verbuchten wegen des schwachen Dollar und der Konjunkturschwäche in vielen Exportmärkten den niedrigsten Auftragseingang seit 35 Monaten. Insbesondere die Hersteller von Investitionsgütern waren von dieser Entwicklung betroffen.

Die Unternehmen drosselten in Folge der schwachen Auftragslage ihre Produktionsvolumina. Der Teilindex „Produktion“ notierte mit 53.3 Punkten dennoch über der Wachstumsmarke (50.0), was auf den hohen Bestand an Altaufträgen zurückzuführen war. Der Rückgang der Auftragsbestände fiel im Oktober so kräftig aus wie zuletzt im Juni 2003.

Hohe Ölpreise sowie eine starke Nachfrage nach Vormaterialien führten zu einem kräftigen Anstieg der Einkaufspreise. Im Gegenzug erhöhten sich die Verkaufspreise lediglich moderat.

Aufgrund gezielter Lagerabbauprogramme reduzierten die Unternehmen ihre Vormaterial- und Fertigwarenlager. Gleichzeitig sanken zum ersten Mal seit September 2005 die Einkaufsmengen der Industrieunternehmen. 

Der „NTC/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


Der EMI, Ausgabe Oktober 2007: Metallpreise gesunken, Transportkosten gestiegen
 
Die deutsche Wirtschaft wächst weiter robust: Der NTC/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 10/07, notierte zum 25. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50. Im Berichtsmonat September sank der Index zwar um 1.1 Punkte auf 54.9, liegt damit aber noch deutlich über dem Langzeitdurchschnitt von 52.6 Punkten.

Der Teilindex Einkaufspreise verzeichnete trotz steigender Ölpreise und Transportkosten mit 58.3 Punkten im September den geringsten Anstieg seit zwei Jahren. Grund für diese Entwicklung waren in erster Linie niedrige Preise für Metalle. Dadurch sanken die Verkaufspreise auf 51.5 Punkte und damit den niedrigsten Wert seit Februar 2006.

Die deutschen Industrieunternehmen verbuchten im September den niedrigsten Zuwachs an Neuaufträgen seit zwei Jahren. Dennoch stieg der Gesamtsauftragseingang zum 25. Mal in Folge. Die Unternehmen begründeten dies mit Produktneueinführungen. Besonders im Ausland wurden deutsche Produkte stark nachgefragt.

Trotz der nachlassenden Dynamik beim Auftragseingang weiteten deutsche Industriebetriebe - insbesondere die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern - ihre Produktion aus. Im Zuge der Produktionsausweitung schufen die Unternehmen neue Stellen. Der Teilindex Beschäftigung stieg auf 54.9 Punkte und lag damit über dem Wert der Vormonate. Aufgrund gezielter Lagerabbauprogramme reduzierten die Unternehmen ihre Vormateriallager.

Der "NTC/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).
Der EMI, Ausgabe März 2007: Beschäftigung steigt zum 17. Mal in Folge - Exportorders füllen Auftragsbücher der Unternehmen

Frankfurt, 2.3.2007: Die deutsche Wirtschaft wächst kräftig weiter. Zum 18. Mal in Folge notierte der RSB/BME Einkaufmanager-Index (EMI), Ausgabe 03/07, über der neutralen Wachstumsschwelle von 50. Zwar sank im Berichtsmonat Februar der Index um 1,3 Punkte von 58,5 auf 57,2, lag jedoch über dem Durchschnittswert der eineinhalbjährigen Wachtstumsperiode (56,8).

Die günstige Konjunkturentwicklung und die höheren Produktionsanforderungen durch die Zunahme der Auftragsbestände führten zum 17. Mal in Folge zu einem Beschäftigungszuwachs (53,9). Bei 12 Prozent der befragten Unternehmen kam es zu Neieinstellungen. Auch im Februar wurden deutsche Industrieprodukte im In- und Ausland stark nachgefragt. Insbesondere die Orders aus Europa, Asien und den USA haben angezogen. Speziell die Hersteller industrieller Vorprodukte und die Investitionsgüterproduzenten steigerten ihre Produktionsleistungen.

Die durchschnittlichen Lieferzeiten verlängerten sich erneut, wenn auch so langsam wie zuletzt im April 2006. Zudem fiel der Preisauftrieb im Einkauf so schwach aus wie seit zehn Monaten nicht mehr. Das dämpfte den Inflationsdruck. Auch die Verkaufspreise stiegen spürbar langsamer als im Vormonat.


Der EMI, Ausgabe Dezember 2006: Höchstes Einkaufsvolumen seit sechseinhalb Jahren

Volle Auftragsbücher bescheren Stellenzuwachs

Frankfurt, 4.12.2006: Die Einkaufsmengen der deutschen Unternehmen stiegen so stark wie seit fast sechseinhalb Jahren nicht mehr. Dies berichtet der RBS/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 12/06. Im Berichtsmonat November notiert der EMI mit 58.3 um 0.1 Punkte über dem Wert von Oktober und liegt damit zum fünfzehnten Mal in Folge über der Wachstumsschwelle von 50. Die Industrie wächst auf breiter und solider Basis.

Kräftige Steigerungsraten bei den Exportorders (USA, Europäische Union, Südostasien) sowie eine starke Binnennachfrage sorgten für volle Auftragsbücher. Bei den Herstellern von Investitions-, Vorleistungs- und Konsumgütern stabilisierte sich das Produktions- und Auftragswachstum auf hohem Niveau.

Im Zuge der verbesserten Geschäftlage stellten die Unternehmen neues Personal ein: Mit 53.8 erreichte der Teilindex „Beschäftigung“ den zweithöchsten Stand in den vergangenen sechs Jahren. Dennoch operierten die Unternehmen am Rande ihrer Kapazitätsgrenzen. Die Lieferzeiten verlängerten sich den 15. Monat in Folge.

Die Verteuerung von Vormaterialien (wie Kunststoffe, Metalle, Verpackungskomponenten) führte zu einem erheblichen Anstieg der durchschnittlichen Einkaufspreise. Somit kletterten auch die Verkaufspreise im November zum elften Male in Folge. Die Firmen gaben die höheren Einkaufspreise partiell an ihre Kunden weiter und hoben ihre Verkaufspreise für Fertigwaren an.

Der „RBS/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Sponsor ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Der Index beruht auf der Befragung von 400 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).


Der EMI, Ausgabe November 2006

Einkaufsmanager-Index stabiliert sich auf hohem Niveau - Drastische Verlängerung der Lieferzeiten

Frankfurt, 5.11.2006: Die Geschäfte der deutschen Industrieunternehmen sind im Oktober erneut kräftig gewachsen. Der RBS/BME Einkaufsmanager-Index (EMI) notiert mit 58.2 zwar um 0.2 Punkte unter dem Wert von September, lag aber zum vierzehnten Mal in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 und damit deutlich über seinem Langzeitdurchschnittswert von 52.2. Die Zahl der Beschäftigten legte gegenüber dem Vormonat abermals kräftig zu.

Die Unternehmen weiteten ihre Produktion erneut stark aus; das betraf insbesondere die Hersteller von Investitions-, Vorleistungs- und Konsumgütern. Die Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen legte zum vierzehnten Mal in Folge zu. Für volle deutsche Orderbücher sorgten vor allem die Einäufer aus EU-Ländern, den USA sowie aus Südostasien.

Die Lieferzeiten verlängerten sich im Oktober drastisch aufgrund verstärkter Einkaufstätigkeit und anhaltender Lieferengpässe. Die Unternehmen bauten Sicherheitslager auf. Niedrigere Steigerungsraten bei den durchschnittlichen Verkaufs- und Einkaufspreisen zeigten, dass der Inflationsdruck insgesamt nachließ. Die Firmen berichteten allerdings von einem weiteren Anstieg der Preise für Metalle, Kunststoffe und Chemikalien.

Der "RBS/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikatior zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Sponsor ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Der Index beruht auf der Befragung von 400 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager's Index (PMI).


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